Historie

Ein paar Zeilen zur Geschichte

In den Waldgeländen rund um den Reichshof Recklinghausen entstanden zur Zeit der Karolinger Neusiedlungen, so auch Westerholt – „Holz des Westens“ Anfänglich war es eine Ansiedlung von Knechten und Handwerkern um die alte Wasserburg, die ehemalige Reichsfreiheit. Mit der Burg, den Wällen und Gräben bildete Westerholt eine Verwaltungs-, Wehr- und Siedlungseinheit.

Im Jahre 1047 begann die geschriebene Geschichte des Dorfes. In einem Güter- und Abgabe-Verzeichnis der Grundherrschaften des Klosters Werden wurde diese Siedlung erstmalig erwähnt. Heute ist das alte Dorf von Westerholt, das noch weitgehend in seiner Ursprungsform erhalten geblieben ist, wohl eine der ältesten geschlossenen Siedlungen unserer Heimat. Mit seinen schönen Fachwerkhäusern und malerischen Winkeln ist das alte Dorf heute ein beliebtes Ausflugsziel vieler Bürger der Ruhrgebietsstädte. Am Rande des Dorfes, vor dem Kirchportal, befindet sich die Schlossstr. 15. Hier wird seit dem Jahre 1855 Bier ausgeschenkt. In dem einstigen Gebäude, das im Jahre 1660 errichtet wurde, war die Familie Schnitzler über drei Generationen um das Wohl ihrer Gäste bemüht. 1991 wurde dieses Gasthaus stillgelegt. Aufgrund der baufälligen Substanz konnte das Gebäude nicht mehr erhalten werden.

An derselben Stelle entstand der Gasthof „Altes Dorf“, den die Familie Lippemeier seit nunmehr 10 Jahren bewirtet, und der mit seiner gemütliche und gediegenen Atmosphäre heute auch die Gelegenheit bietet in einem der individuellen Zimmer zu übernachten. So ist mit der Neueröffnung 1995 – genau 130 Jahre nach dem ersten Faßanstich – wieder die Möglichkeit zur persönlichen Gastlichkeit mit rustikalem Ambiente gegeben.

Mit dem Gasthof „Altes Dorf“ erhielt das Dörfchen Westerholt einen Teil seiner traditionsreichen Geschichte zurück. Alte deutsche Eiche in klimatisierten Räumlichkeiten gehören zu dem modernen Komfort unseres Hauses.